Historie

2016

Neue Beteiligungen an Windkraft-Projekten in der Region wurden umgesetzt. Das sind die Windpark Nohfelden-Eisen GmbH mit Sitz in Nohfelden und die Windpark Saar 2016 GmbH & Co. KG mit Sitz in Freisen.

Bürgerversammlungen zu einem Nahwärmeprojekt in Marpingen wurden durchgeführt, weiterhin auch die Besichtigung einer Anlage im Hotel-Restaurant Hofgut Imsbach, Theley. Trotz Zustimmung kann noch kein Projekt geplant werden.

Die Zahl der Mitglieder steigt auf 178 mit 1.367 Geschäftsanteilen.

 

2015

Neue Investitionen wurden 2015 wegen geplanter Beteiligungen an Windkraft-Projekten nicht getätigt - die Beteiligungen werden voraussichtlich im Verlaufe des Jahres 2016 umgesetzt. 

Die BEG bereitet neue Projekte vor. So sind wir beispielsweise aktiv in den Themen "Bioenergiedorf" und Nahwärmeversorgung. Auch bezüglich PV-Anlagen, Mitgliedschaft und Jugendarbeit stehen neue Ideen an. 

Um für neue Aktivitäten gerüstet zu sein, wurden viele rechtlichen Fragen bearbeitet. Neue Gesetze erforderten teilweise großes Engagement und verursachen großen Aufwand bei der Umsetzung.

Wir haben an vielen Verstaltungen teilgenommen, unter anderem auch Ende September an einem Termin des Genossenschaftsverbandes mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Regelmäßige Treffen der derzeit neun saarländischen Bürgerenergiegenossenschaften bündeln unsere Interessen und regionale Zusammenarbeit. Angedacht werden auch gemeinsame Projekte. Die Mitgliedschaft bei der Bürgerwerke e.G. Heidelberg wird ausgebaut. Auch hier engagieren sich Genossenschaften aus mehreren Bundesländern für gemeinsame Ideen.

Die Zahl der Mitglieder erhöht sich auf 163 mit 1199 Geschäftsanteilen.

 

2014
Die BEG stellt sich in den einzelnen Gemeinden des Landkreises St. Wendel vor. Weitere Mitglieder werden aufgenommen.

Die BEG beteiligt sich mit 10% am Solarpark Freisen "Auf der Schwann" GmbH sowie mit 4,9% an der Windpark Oberthal GmbH. Ferner wird die BEG Mitglied bei den Bürgerwerken e.G. Heidelberg. Damit kann sie zukünftig auch Strom vermarkten.

Die Mitgliederzahl erhöht sich auf 146 mit 1053 Geschäftsanteilen.


2013
Die politischen Rahmenbedingungen werden nicht besser, weitere Unsicherheiten bestehen z.B. wegen neuer Gedanken wie Einführung eines ‚Solidaritätszuschlages’ für Wind- und Solarenergie oder einer Sondersteuer auf Einfuhren von PV-Modulen (China) ab dem 6. März 2013.

Der Gemeinderat gibt die Zustimmung und Freigabe von weiteren Projekten auf Gemeindedächern, z.B. den Kindergärten in Freisen und Schwarzerden sowie dem Bauhof. 5 neue PV-Anlagen werden beauftragt und im II. Quartal in Betrieb genommen.

Im November werden zwei weitere Vorstände vom Aufsichtsrat ernannt: Herr Bernhard Kunz aus Oberkirchen und Herr Dr. Uwe Rosenberger aus Bubach. 

Die Mitgliederzahl erhöht sich auf 117 mit 736 Geschäftsanteilen.


2012
Die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sich zusehends, eine Planung wird immer schwieriger. Noch nicht einmal 2 Monate sind seit Inkrafttreten des neuen EEG 2012 vergangen und es herrscht totale Unsicherheit bis Mitte des Jahres.

Weitere Anlagen auf dem Kindergarten Oberkirchen und Feuerwehrgerätehaus Freisen werden erst zum Jahresende errichtet.

Die Mitgliederzahl wächst auf 85 mit 461 Geschäftsanteilen.

2011
Die politischen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien, insbesondere PV-Anlagen, verschlechtern sich, es besteht eine allgemeine Verunsicherung auf dem Markt. Zudem bestehen viele Fragen zum EEG 2009 und liegen der Schlichtungsstelle vor.

Auf Vorschlag eines Mitgliedes wird ein Pilotprojekt Nahwärmenetz in Oberkirchen gestartet. Auf einer Wiese soll eine Hackschnitzelanlage gebaut werden und 10-12 Ein-/Zweifamilienhäuser versorgen. Auch der Rohstoff Holz soll selbst erzeugt werden (Kurzumtriebsplantage mit Pappeln). Letztlich scheitert das Projekt an der Versagung einer Baugenehmigung aus Naturschutzgründen.

Weitere PV-Anlagen werden errichtet auf den Dächern der Grundschule und der Festhalle in Oberkirchen. Wenige Tage nach Inbetriebnahme der Grundschule bricht ein Feuer aus, wahrscheinliche Ursache Materialfehler.

Der Landkreis St. Wendel will Null-Emissions-Landkreis werden. Wir werden Mitglied im Zukunfts-Energie-Netzwerk St. Wendeler Land.

2010
Es werden die ersten PV-Anlagen errichtet auf dem Rathaus Freisen, der Bruchwaldhalle Freisen, dem Dorfgemeinschaftshaus Asweiler und der Mehrzweckhalle Grügelborn.


2008/2009
Die Netzgruppe übernimmt wieder das Thema Energie, findet dass es Zeit wird, dass wir uns selbst versorgen, um die Energiekosten zu senken und sucht nach Möglichkeiten zur Gründung eines Vereins oder Unternehmens. Letztlich fällt die Entscheidung für eine Genossenschaft und es beginnen Gespräche mit dem Genossenschaftsverband in Neu-Isenburg. Parallel hierzu wird die 1. Energiemesse organisiert für Bürger und gewerbliche Unternehmen der Gemeinde. Zusätzlich werden Referenten für Fachvorträge gefunden. Die Netzwerkgruppe stellt ihre Lösung vor. Es folgen mehrere Veranstaltungen im Rathaus, denn die Einwohner wollen nicht nur mitmachen sondern wollen wissen, was es kostet und welche Risiken bzw. Renditen zu erwarten sind. Schließlich wird am 29.09.2009 die Bürger Energie Genossenschaft (BEG) e.G. von 33 Personen und Unternehmen gegründet. Bis Ende 2009 sind bereits 52 Mitglieder vorhanden, sie halten 247 Anteile zu je 500 €.

2007/2008
Die Netzwerkgruppe ‚Unsere Gemeinde morgen’ beschäftigt sich erstmals mit dem Thema Energie und den steigenden Energiepreisen. Daraufhin will die Gemeinde Freisen mit dem Campus Birkenfeld ein Konzept erstellen.
Die Kosten dafür sind jedoch nicht finanzierbar und es wird über eine kleinere Lösung nachgedacht.